Im Test: zwinkr

zwinkr
zwinkr, eine Plattform für Casual Dating, wurde im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Derzeit gibt es den Dienst jedoch nur in Deutschland. Im Moment darf sich der Anbieter über mehr als 250.000 Mitglieder freuen. Ein kleiner Nachteil: Der Männeranteil ist hoch – 65 Prozent der Mitglieder sind nämlich männlich. Die Zielgruppe? Vorwiegend junge Erwachsene. Das ist auch der Grund, warum zwinkr an Zoosk oder auch an Tinder erinnert.

Die Plattform wirkt erotischer und kommt von der Funktionalität an die beiden oben angeführten Apps heran. Kann zwinkr also tatsächlich als Alternative verstanden werden? Folgt man den Erfahrungsberichten aus dem Internet, so wird schnell klar, dass es einige Faktoren gibt, die für den Anbieter sprechen.

Die Registrierung bei zwinkr

zwinkr mobileFür den Registrierungsvorgang benötigt man gerade einmal ein paar Minuten. So kann man sich über die Plattform oder auch über Facebook registrieren. Die einzige Voraussetzung: eine gültige E-Mail-Adresse. Danach steht auch schon die Suchfunktion zur Verfügung. Der Weg, der hier beschritten wird, erinnert an Tinder – die Rede ist vom Foto-Roulette. Das bedeutet, der User bekommt – zufällig – Fotos von anderen Usern gezeigt, die sich in der unmittelbaren Umgebung befinden.

Die Bilder werden danach mit einem Kreuz (kein Interesse) oder mit einem Herz (gefällt mir) markiert. In dem Bereich „Matches“ finden sich danach jene Mitglieder, die das Herz des Users ebenfalls mit einem Herz markierten. Das bedeutet, dass das Interesse erwidert wurde – somit ist eine Kontaktaufnahme mit dem anderen User jederzeit möglich. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten – dem User kann man zuzwinkern oder auch eine private Nachricht schreiben.

Fake-Check

Auf der Seite findet sich der Hinweis, dass sogenannte Fake-Checks durchgeführt werden. Das bedeutet, dass jedes Mitglied, das sich bei zwinkr anmeldet, das Profil verifizieren muss. Der Vorgang ist einfach und unkompliziert: Der User muss ein Selfie übermitteln, auf dem ein Zettel zu sehen ist, auf dem sich der Profilname des Users befindet. Das Team von zwinkr überprüft in weiterer Folge das Profilfoto mit dem übermittelten Selfie. Kommt das Team zu dem Ergebnis, dass die Person auf dem Selfie auch jene Person ist, die auf dem Profilbild zu sehen ist, erhält das Profil die Bestätigung, dass es echt ist.

Usern stehen zwei kostenpflichtige Pakete zur Verfügung

Wurde das Profil des weiblichen Users verifiziert, so steht die Plattform kostenlos zur Verfügung. Auch Männer können einige Leistungen kostenfrei in Anspruch nehmen – so etwa die Registrierung, das Matching oder auch das Betrachten der Profile, jedoch stehen den Herren nur eine begrenzte Anzahl von Nachrichten bereit, die unentgeltlich gelesen werden können.

Ein Pluspunkt: Den Männern stehen zwei kostenlose Nachrichten zur Verfügung – möchte man jedoch mehr Leistungen in Anspruch nehmen, so gibt es zwei kostenpflichtige Pakete.

  • Einerseits gibt es das Premium-Paket (29,90 Euro/Monat),
  • andererseits gibt es das Power-Paket (19,90 Euro/Monat).

Wer sich für das Power-Paket entscheidet, der muss jedoch berücksichtigen, dass man sich für eine dreimonatige Mindestvertragslaufzeit entscheidet. Das Premium-Paket endet nach einem Monat. Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten: Beide Pakete, ob Premium- oder Power-Paket, enden nicht automatisch, sodass der User darauf achten muss, rechtzeitig eine Kündigung zu übermitteln.

Alternative zu Zoosk, lovoo und Tinder

zwinkr präsentiert sich als Alternative zu Zoosk, Tinder und auch lovoo. Und obwohl man nicht zu 100% mit den etablierten Dating-Apps mithalten kann, so doch mindestens zu 90%. zwinkr präsentiert sich in unserem Test als sehr gute Alternative. Das gute Interface, die einfache Anmeldung und der Fake Check der Profile überzeugen im Test. Der einzige Wehrmutstropfen ist die noch nicht ganz so hohe Userzahl, aber vor allen in größeren Städten ist das unproblematisch.

Wer von den großen Playern also genug hat, sollte sich unbedingt bei zwinkr anmelden.

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