Im Test: Jaumo

Jaumo

Jens und Benny, zwei Freunde aus Stuttgart, hatten 2011 die Idee, eine kostenlose Dating-App namens Jaumo auf den Markt zu bringen. Heute, sieben Jahre später, nutzen mehr als 25 Millionen Menschen auf der Welt die App Jaumo. 57 Prozent der User sind männlich. In der Regel sind die Jaumo-Nutzer zwischen 18 und 35 Jahre alt.

Die App

Jaumo AppBei Jaumo (Bedeutung: „neuer Tag“ oder „Sonnenaufgang“) handelt es sich um eine Dating-App, die problemlos über das Tablet oder Smartphone genutzt werden kann. Die Dating-App stellt selbst Anfänger, die noch nie mit einem derartigen Dienst in Berührung gekommen sind, vor keine Herausforderungen. Auf dem Smartphone erscheinen immer wieder Herzen, sofern sich ein Jaumo-User in der Umgebung befindet. Dabei schlägt Jaumo auch die Kontaktaufnahme vor. So kann man etwa ein „Hallo“ senden. Wer Glück hat, der darf sich vielleicht auf ein Date freuen.

Natürlich gibt es auch das sogenannte „hot or not“-Prinzip. Die User markieren die anderen Profile mit „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ – kommt es zum Match, so kann danach Kontakt aufgenommen werden. Zu beachten ist, dass Jaumo nicht auf ein kompliziertes System oder auf Persönlichkeitstests setzt, damit man einen User findet, der mitunter „geeignet“ ist. Hier geht man aktiv auf die Suche – so etwa mit Filtern, sodass man nach dem Alter, der Entfernung oder auch nach dem Aussehen suchen kann. Schlussendlich wirbt der Anbieter auch mit dem Spruch „Wenig Aufwand – gleich losflirten“ und bleibt diesem Motto – und das zu 100 Prozent – treu. Vor allem auch dann, wenn man ein Facebook-Profil hat. Einfach über Facebook bei Jaumo anmelden und innerhalb weniger Augenblicke ist das Profil – anhand der Facebook-Daten und der bereits hochgeladenen Bilder – erstellt. Wer sich hingegen ohne Facebook registrieren möchte, benötigt eine gültige E-Mail-Adresse, einen Benutzernamen, muss das Geburtsdatum angeben und sich in weiterer Folge ein Passwort überlegen. Danach folgt die manuelle Erstellung und Bearbeitung des eigenen Profils.

Die Grundfunktionen sind kostenlos – warum gibt es dann eine kostenpflichtige Mitgliedschaft?

Die Basis-Mitgliedschaft ist kostenlos – hier stehen alle Grundfunktionen zur Verfügung. Das heißt, dass man Mitglieder anschreiben und unbegrenzt Nachricht versenden kann. Doch warum sollte man, wenn es alle Funktionen auch kostenlos gibt, eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließen? Nur dann, wenn man keine Werbeeinblendungen will und wissen möchte, welche Mitglieder das eigene Profil besucht haben, sollte man sich für den VIP-Account entscheiden.

  • Eine einmonatige Mitgliedschaft kostet 9,99 Euro, eine dreimonatige Mitgliedschaft kostet 19,99 Euro.
  • Wer sich für eine einjährige Mitgliedschaft entscheidet, der muss 59,99 Euro bezahlen.

Fakt ist: Eine VIP-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich – wer neue Leute kennenlernen oder mitunter seine große Liebe finden will, der muss definitiv keinen Cent bezahlen, weil alle Grundfunktionen zur Verfügung stehen.

Das Fazit

Jaumo unterscheidet sich deutlich von anderen Dating Apps wie tinder, zwinkr oder grindr. Bei Jaumo handelt es sich um eine leicht zu bedienende und recht moderne App, die es möglich macht, dass sich fremde Leute nur über das Smartphone kennenlernen können. Dabei besticht die App durch die extrem einfache Handhabung.

Es gibt kein kompliziertes Match-System und auch keine umfangreichen Profilanalysen; im Mittelpunkt stehen reale Personen, die darauf warten, von anderen Personen kontaktiert zu werden, um mitunter einen netten Nachmittag oder Abend zu erleben. Der große Pluspunkt ist die Tatsache, dass alle Grundfunktionen kostenlos zur Verfügung stehen. Eine kostenpflichtige Mitgliedschaft ist zwar möglich, jedoch nicht erforderlich, wenn man nach netten Bekanntschaften oder der großen Liebe sucht.

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