Im Test: Lovoo

Lovoo Start

Lovoo ist eine Dating-App, die vorwiegend junge Menschen ansprechen soll. Aufgrund der Tatsache, dass die Registrierung auch über das Facebook-Konto möglich ist, steht der Dienst innerhalb von wenigen Augenblicken zur Verfügung. In der Regel werden die 18- bis 35-Jährigen angesprochen; rund 50 Prozent der User sind männlich bzw. weiblich. Das ist, verglichen mit anderen Anbietern, ein sehr ausgeglichenes Verhältnis und somit positiv hervorzuheben. Aktuell nutzen weltweit mehr als 40 Millionen Menschen den Dienst – besonders beliebt ist die App in Südamerika und Westeuropa. Auch die Deutschen sind begeistert – aktuell nutzen 8 Millionen Bundesbürger die App.

Die App

Die Dating-App Lovoo ist ein bunter Mix aus Fun, Dating und aktivem Lifestyle. Das Herzstück der App? Der Live-Radar. Für diese Funktion nutzt die App LBS – das Location Based Service. Das bedeutet, dass im Zuge der Suche auch darauf geachtet wird, welche User in der unmittelbaren Umgebung den Dienst ebenfalls nutzen. Somit kann man sich relativ schnell mit Leuten verabreden, die sich in der Region befinden.

lovoo AppDes Weiteren gibt es auch Elemente wie Hashtags, News-Feeds, Fotosharing und auch Beiträge, die in weiterer Folge im Feed aufscheinen. Das erinnert alles an Instagram, Facebook und Co. – somit ist es auch keine Überraschung, dass die App vorwiegend jene Leute anspricht, die auch die sozialen Netzwerke nutzen. Natürlich gibt es auch die klassischen Funktionen, die es in anderen Dating-Apps wie Twoo oder Jaumo gibt – dazu gehören das Profil, die Suchfunktion, der Suchfilter und auch die Umgebungssuche. Derartige Dienste gibt es kostenlos. Wer Credits erwirbt, der kann auch die Top-Chat-Funktion nutzen oder die Funktion „Profilaufdecker“ verwenden. Jedoch gibt es nicht nur Credits – der Anbieter stellt auch die Premium-Mitgliedschaft zur Verfügung.

Hier gibt es Extra-Credits, einen Premium-Chat und einen Adblocker, sodass keine Werbeeinschaltungen mehr aufscheinen. Folgende Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung: Sofortüberweisung, PayPal, PaysafeCard oder die Kreditkarte (MasterCard oder Visa). Es kann auch direkt über den iTunes oder Google Play Store bezahlt werden. Die Zahlungsvorgänge werden – wie auch die Kundendaten – per SSL-Verbindung übertragen. Zu beachten ist, dass die Mitgliedschaft automatisch verlängert wird, wenn der User nicht rechtzeitig kündigt. Das Hauptproblem an der Kündigung? Die Kündigung muss nicht an Lovoo übermittelt werden, sondern an den Zahlungsanbieter, der für die Bezahlung der Mitgliedschaft gewählt wurde.

Thema Sicherheit

Von Vorteil ist, dass der User die GPS-Ortung deaktivieren kann. Zudem überprüft das Support-Team auch die Bilder, die im Zuge der Profilerstellung hochgeladen werden. Der Betreiber führt auch einen manuellen Sicherheitscheck durch, sodass Fake-Profile keine Chance haben. Zudem gibt es auch eine Profil-Verifizierungsfunktion, sodass die User „beweisen“ können, dass sie wirklich real sind.

Doch auch wenn viele Akzente gesetzt werden, so gibt es – folgt man mehreren Erfahrungsberichten aus dem Internet – immer wieder unechte Profile, sodass das Flirt-Abenteuer schnell zur enttäuschenden Episode mutiert. Obwohl Lovoo – so scheint es zumindest – viel im Bereich Sicherheit und Fake-Profil-Eliminierung unternimmt, so ist es dennoch nicht möglich, die Seite frei von Fake-Profilen zu halten – wie das beispielsweise bei zwinkr gut gelingt. Wer sich für die Dating-App Lovoo entscheidet, muss also dennoch vorsichtig sein.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer netten Bekanntschaft ist der mitunter die große Liebe sucht, der sollte sich ruhig mit der Dating-App Lovoo befassen. Die App überzeugt mit einem modernen Design und vielen Funktionen. Von Vorteil ist, dass die Betreiber auch gegen Fake-Profile vorgehen. Das heißt aber nicht, dass alle Personen, die den Dienst nutzen, aber wirklich real sind.